Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Mittwoch, 9. Februar 2011

ZERRISSEN?

Wer kennt das nicht: Da dreht man sich in einer Situation im Kreis, weil beide Optionen, die einem im Kopf sind, irgendwie nicht gut zu sein scheinen.
In meiner Praxis kommt das recht häufig vor: Ein Beispiel ist das 'geliebt werden': Wenn ich geliebt werde, ist das zwar schön, aber mache ich mich dann nicht abhängig? Andererseits ist es auch nicht schön, nicht geliebt zu werden. Oder wenn es um das Thema erfolgreich sein geht, kann das Unterbewusstsein ebenfalls widersprüchliche Signale senden: Wenn ich erfolgreich bin, bin ich ja vielleicht ein arroganter Mensch? Und wenn nicht, halten mich alle für einen Loser.
In all diesen Fällen hat man auf beide Variationen des Themas 'Stress'. Egal, welche Variante man für sich wählt, irgendwie fühlt es sich nicht gut an oder man erreicht es gar nicht, eine der Optionen wirklich durchzuziehen.
Wenn man diesen Menschen aber auf 'geliebt werden/nicht geliebt werden' 'entstresst, kann etwas ganz Spannendes passieren: Es ist ok, geliebt zu werden, macht mich aber nicht abhängig, denn ich habe die WAHL, auch nicht geliebt zu werden. Beides ist in Ordnung für mich.

Ein spannendes Beispiel aus der Praxis ist auch das Thema 'wütend sein/nicht wütend sein'. Auf jeder Fortbildung zum Thema Mitarbeiterführung oder Kommunikation heißt es, man dürfe auch einmal wütend sein, aber man muss es kontrollieren können. Wer Stress auf 'wütend sein/nicht wütend sein', kann es nicht kontrollieren - sobald aber beide Optionen in Ordnung sind, hat die Person wieder die WAHL, wie er/sie reagieren möchte - damit kann etwas ganz anderes passieren.

Sonntag, 6. Februar 2011

Der Körper erinnert sich an alles

Wie oft höre ich folgenden oder ähnlichen Satz: "Naja, da war mal was, worüber ich mich unglaublich geärgert habe, aber das habe ich längst vergessen/verdrängt/da denke ich einfach nicht mehr dran..."
Natürlich gibt es viele Dinge und Situationen, die wir verdrängen oder 'vergessen' - zumindest bewusst. Das Problem: Der Körper und das Unterbewusstsein vergisst nichts. Und verdrängt nichts, wohin sollte er es auch drängen? ;-)
Das wiederum aber führt dazu, dass wir vielleicht meinen, wir hätten irgendeine unangenehme Situation vergessen, der Körper sie aber dennoch parat hat und in einem Moment, in dem man sich in einer ähnlichen Situation befindet, diese Speicherung aufruft - und Stress bekommt. Oft wundert man sich dann, wo diese heftige Reaktion auf einmal her kommt...
Wichtig ist also nicht nur eine rationale Verarbeitung, sondern auch eine, bei der Körpererinnerungen verändert werden. Dazu gehören verschiedenste Körpertherapien wie beispielsweise die Kinesiologie oder Shiatsu. Wer auch auf dem Level Erfahrungen bearbeitet, wird feststellen, um wie viel leichter er/sie sich sofort fühlt. Der Körper bedankt sich für diese Arbeit mit mehr Wohlbefinden und Gesundheit.

Freitag, 4. Februar 2011

Genervt durch Mitmenschen?

Manchmal können uns Mitmenschen zur Weißglut treiben: Familie, Freunde, Arbeitskollegen - oftmals sehen wir Dinge in anderen Menschen, die uns mächtig auf die Nerven gehen. Und kaum betritt dieser Mensch mein Büro oder kündigt einen Besuch an, fällt die Stimmung ins Bodenlose oder ich bin 'auf 180'.

Damit das nicht passiert, ist es auch möglich, sich auf Personen 'entstressen' zu lassen. Wahrscheinlich finde ich den Menschen danach auch noch nicht wirklich liebenswert, aber zumindest reagiert mein Körper nicht mehr mit Stress auf die Person und ich kann anders mit diesem Menschen umgehen - das allein kann manchmal auch dazu führen, dass ich, weil ich anders auf die Person ausstrahle, eine andere Reaktion als sonst bekomme und sich das Verhältnis entspannt. Manchmal tritt dann auch ein besseres gegenseitiges Verständnis ein.

In jedem Fall wünsche ich ein Wochenende voller angenehmer Begegnungen!

Isabell Herzog

Donnerstag, 3. Februar 2011

Was will ich eigentlich?

Es gibt Situationen, da ist einem nicht wirklich klar, was man eigentlich will. Man kommt sich vor wie ein Hamster im Rad, der vor sich hin läuft und den Ausweg nicht findet, man ist handlungsunfähig.
Wenn so etwas vorkommt, sprechen wir auch von Stress - die wenigen Ideen, die man zu einer Situation hat, sind nicht so klar, dass man sie durchführen will. Selbst wenn man sich dann für einen Weg entscheidet, wird man in dem Moment unzufrieden, wenn man erkennt, dass es 'falsch' war.
Wer den Stress aus diesen Situationen nehmen kann, erkennt nicht nur klarer den Weg, den er/sie gehen will, sondern es ist sogar in Ordnung, wenn der eingeschlagene Weg auf einmal als doch nicht so bestens erscheint. Wer ohne Stress eine Entscheidung getroffen hat, kann auch damit umgehen, wenn er sich als Sackgasse erweist.

Dienstag, 1. Februar 2011

Blitzhilfe bei Ärger und Stress

Haben Sie sich heute schon über jemanden oder etwas geärgert? Dann kennen Sie wahrscheinlich, wie es ist, wenn einen dieser Ärger derart nachhaltig beeindruckt, dass man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann.

Damit Ihnen das nicht passiert, gibt es eine kleine Soforthilfe, die Sie jederzeit und überall anwenden können: Legen Sie eine Hand auf die Stirn, die andere an den unteren Hinterkopf und lassen Sie in der Stellung die Situation in allen Aspekten noch einmal Revue passieren. Sobald Ihre Gedanken dauernd abschweifen oder Sie die Situation ganz anders einschätzen, beenden Sie das Halten.

Viel Entspannung und viel Spaß beim Loslassen wünscht

Isabell Herzog