Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Samstag, 29. Januar 2011

Familienstress

Viele Kindern, die in der Schule Schwierigkeiten haben, werden heutzutage mit ADS oder ADHS diagnostiziert oder haben Probleme im Umgang mit Lehrern oder Mitschülern.
Bei diesen Kindern kann man mit verschiedenen Methoden viel erreichen. Ebenso wichtig aber ist, wenn die Kinder nicht so einfach im Umgang sind, dass die Eltern auf sich aufpassen und sich ebenso fragen, was sie für sich selbst tun können - die Familie ist ein System, das nur optimal funktionieren kann, wenn alle Teile des Systems daran mit arbeiten. Meist stellt man fest, dass die Kinder, deren Eltern sich ebenso behandeln lassen, bessere 'Fortschritte' machen als die, bei denen die Kinder sich allein verändern sollen.
Stress erzeugt Stress - wenn ich als Mutter genervt bin, gebe ich automatisch Druck, Dampf, Ärger, Stress an meine Außenwelt ab, die natürlich dementsprechend reagiert, was wiederum das Unwohlsein der Mutter erhöht - und so steckt jede Familie in einem Kreislauf, den am besten alle miteinander durchbrechen. Da ist niemand 'Schuld', sondern so funktioniert es nun einmal.
So löblich es ist, zuerst einmal an die Kinder zu denken - noch effektiver ist es, nicht nur an die Kinder, sondern auch an sich selbst zu denken, denn die Kinder verändern sich automatischer mit als die Eltern. Also gönnen auch Sie als Eltern sich einmal eine 'Entstressung' und Sie werden sehen, wie sich vieles verändert.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Stress bei Kindern...

... kann schon recht früh autreten und ist vielen Eltern erst bewusst, wenn die Kinder in die Schule kommen.

Tatsächlich beginnt das Problem meist schon viel früher. Schon im Mutterleib - das haben Wissenschaftler inzwischen belegt - bekommt der Fötus alles an Stress ab, den die Mutter hat. Das führt dazu, dass das Stressglas des Kindes unter Umständen schon bei der Geburt über Gebühr gefüllt ist.
Auch in den ersten Lebensjahren ist die Verbindung zu den engsten Bezugspersonen noch so groß, dass Themen oder Problematiken, die Eltern oder andere Vertraute des Kindes haben, auch dem Kind zu schaffen machen, sie brennen sich quasi im Unterbewusstsein ein.
Oft kommen noch körperliche Stressoren dazu - unsere nährstoffarmen Lebensmittel, die zudem inzwischen durch Umweltbelastungen stark in Mitleidenschaft gezogen werden, versorgen selbst bei relativ ausgewogener Ernährung den Körper nicht mehr genug, so dass Energie fehlt, um den täglichen Belastungen zu trotzen - für Kind und Eltern.
Deshalb ist es umso wichtiger, auf allen Ebenen auf sich aufzupassen - bei der Ernährung, körperlich, seelisch... Wer dies als Familie beherzigt, kann Alltagsstress gleich viel besser trotzen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Mehr Erfolg haben? Weniger arbeiten und mehr Freizeit? Das Leben führen, das man möchte?

Wir haben viele Wünsche. Meistens werden diese uns aber schon in der Kindheit von wohlmeinenden Zeitgenossen wieder verleidet, die uns 'auf den Boden der Tatsachen' holen wollen. Die eigentliche Tatsache ist aber, dass wir all das tun können, was wir wollen und woran wir glauben können.

Um aber die 'Nörgler' und 'Realisten' aus unserem Kopf zu verbannen, braucht es manchmal mehr als nur Wünsche loszulassen oder sich täglich das Bild des Traumautos anzuschauen. ERFOLG kommt durch Handeln, und zum richtigen Handeln braucht es erst einmal die richtige Einstellung.

Woher nehmen? Ein Coach hilft, die mentalen Barrieren('die Nörgler') zur Seite zu räumen und stattdessen ein Glaubenssystem im Kopf zu verankern, das die nötige Grundlage für den Erfolg legt.

Dienstag, 25. Januar 2011

Heute schon gelesen?

Wer sich im Leben weiter entwickeln möchte, braucht neue Impulse. Manchmal ist man so sehr in seinem Hamsterrad gefangen, dass man irgendwie keinen Ausweg sieht und nur den alten Trott beibehält.
Ein gutes, inspirierendes Buch kann da eine Menge bewirken. Lesen Sie doch mal ein Buch, das motiviert. Autoren wie Pierre Franckh (www.pierre-franckh.de), Jack Canfield (www.jackcanfield.com), Louise Hay (www.louisehay.com) oder auch dem wundervollen und witzigen 'Koschi, dem Mutmacher' (www.koschi.de).
Das bringt auf andere Gedanken, macht Freude und schafft viele neue Impulse und Ideen. Viel Spaß dabei!
Einen lesenswerten Tag wünscht

Isabell Herzog

Montag, 24. Januar 2011

Der Schlüssel zum Erfolg

Natürlich ist die richtige mentale Haltung beim Erreichen von Zielen wichtig. Aber ebenso klar ist, dass nicht nur das Universum oder der 'liebe Gott' für einen arbeitet, sondern dass das eigene Zutun zum Erfolg mit der wichtigste Aspekt ist.
Jack Canfield, Autor der Reihe 'Chicken Soup for the soul', beschreibt in zahlreichen Veröffentlichungen und Interviews, wie er mit seinem Buch endlich erfolgreich war. Der richtige Kick für das Finden eines Verlegers und zum Erreichen des Bestsellerstatus war seine 'Fünferregel' - tue jeden Tag FÜNF Dinge, die Dich auf dem Weg zu Deinem Ziel weiter bringen - sprich fünf neue Menschen an, schreib fünf eMails, erledige fünf wichtige Dinge zum Thema,...
Neben den fünf Dingen pro Tag sollte man sich auch gewisse Handlungsschritte und Zwischenziele setzen: Wie sieht es am 1.3. aus - was habe ich dann schon erreicht? Was tue ich bis zum 1.5.?
Es gibt viel zu erreichen und nichts zu verlieren - also: Ran an der Speck!!! ;-)

In dem Sinne wünsche ich eine schöne Woche,

Isabell Herzog

Sonntag, 23. Januar 2011

Was ist eigentlich ERFOLG?

Was ist eigentlich Erfolg? Wikipedia sagt dazu folgendes:
"Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele.[1] Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche Ziele wie zum Beispiel Einkommen oder um emotionale Ziele wie zum Beispiel Anerkennung handeln. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der Umsetzungskompetenz." (http://de.wikipedia.org/wiki/Erfolg)

Was ist also für Erfolg wichtig? Wie wir aus dieser Definition erkennen können, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Erfolg zu haben, dass man Ziele hat. Ob es sich dabei um Ziele aus sachlichen Themengebieten handelt oder um emotionale, ist dabei nebensächlich, aber ein Ziel muss klar definitiert sein.

Wichtig ist auch die Umsetzungskompetenz. Was ist denn das? Ich muss Fähigkeiten, Eigenschaften, Willen und Kompetenzen haben, die es mir ermöglichen, dieses Ziel zu erreichen. Sie wissen nicht, was Sie an Umsetzungskompetenz für Ihre Ziele benötigen?

Hier empfiehlt sich die Arbeit mit einem Coach, denn dadurch wird Ihre Aufmerksamkeit auf die blinden Flecken gerichtet, die man selbst nicht sieht/sehen will.

Freitag, 21. Januar 2011

Feiern Sie Ihre Erfolge!

Feiern Sie Ihre Erfolge? Wirklich? Halten Sie inne und denken darüber nach, was Sie gerade geleistet haben und wie Sie das geschafft haben? Schwelgen Sie in dem Gefühl, gerade wieder ein Stück weiter gekommen zu sein, sich Respekt erarbeitet zu haben (vor allem vor sich selbst!) und etwas erreicht zu haben?

Wenn Sie nun etwas kleinlaut ein zaghaftes 'naja' auf den Lippen haben, überdenken Sie doch mal dringend Ihren Umgang mit Erfolgen! Je mehr Sie das Gefühl auch genießen können, dass Sie etwas geschafft haben, desto tiefer geht das Gefühl und kann das Bedürfnis kreieren, dieses Gefühl noch einmal und noch einmal zu reproduzieren. Außerdem bauen Sie damit den Stress ab, den Ihr Projekt eventuell gekostet hat und haben die Möglichkeit, mit guten Gefühl einfach noch einmal alle Aspekte des Erfolgs zu beleuchten, vielleicht auch die, die man noch besser machen kann - ohne negative Schuldgefühle, denn letzten Endes waren Sie ja erfolgreich!

Besinnen Sie sich einfach mal auf Ihre Erfolge - Sie haben es sich verdient!

Viel Spaß dabei wünscht

Isabell Herzog

Donnerstag, 20. Januar 2011

Was braucht man, um erfolgreich zu sein?

Jedermann weiß, was es an erlernten Fähigkeiten braucht, um erfolgreich zu sein oder wo man sich diesbezüglich Rat holen kann.

Was aber braucht es an MENTALEN Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein?

Ja nachdem, welches Vorbild wir in unserem Leben hatten, variiert auch unsere mentale Fähigkeit, uns als erfolgreich vorzustellen. Für den einen ist es selbstverständlich, dass er/sie erfolgreich ist, andere haben vielleicht in Ihrem Leben immer wieder erlebt, dass Erfolg nur durch Kampf entsteht und wieder andere haben immer nur Scheitern in ihrem Leben erfahren. Was man erlebt hat, prägt und so verwundert es nicht, dass mancher sich nicht einmal vorstellen kann erfolgreich zu sein - und das führt dazu, dass diese Person es auch nie sein wird.

Was also tun? Wer die mentale Voraussetzung dafür ändert, erfolgreich zu sein, der kann plötzlich nicht nur den Glauben daran entwickeln, dass er/sie Erfolg haben kann, er/sie kann es denken, fühlen, sich vorstellen und letztlich auch umsetzen.

Einer der Schlüssel, um Menschen zum Umdenken zu bewegen, ist die Kinesiologie. Damit erfahren Sie nicht nur, welche Glaubenssätze und Denkmuster Sie behindern, sondern lassen sie auch bearbeiten.

Es lohnt sich immer!

Herzliche Grüße für den erfolgreichen Tag!

Isabell Herzog

Montag, 17. Januar 2011

Urängste

Nun wissen wir, dass Stress beispielsweise durch Sinneswahrnehmungen oder unangenehme Situationen oder Ereignisse hervorgerufen wird.
Manche Stressoren 'erarbeiten' wir uns nicht bewusst, sondern übernehmen sie aus der Vergangenheit von anderen Menschen. So zum Beispiel passiert es mit den so genannten Urängsten. Es ist inzwischen bewiesen, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Ängsten oder schwierigen Situationen ausgesetzt waren, diese Stressoren schon im Mutterleib an ihren Nachwuchs weitergeben. Je größer die Anspannung während der Schwangerschaft, desto voller ist das 'Stressglas' des Babys schon vor der Geburt. Weiter geht es dann in den ersten Lebensjahren, wenn wir durch Reaktionen der Mutter/Bezugsperson unbewusst Verhaltensweisen oder Ängste annehmen, die eigentlich gar nicht 'zu uns gehören', uns aber dennoch prägen und belasten können. Denken Sie beispielsweise mal an Mütter, die Angst vor Hunden haben - wenn sie deren Kinder anschauen, werden Sie kaum ein Kind finden, das nicht auch Angst vor Hunden hat.

Diese Stressoren kann man z.B. als so genannte 'Urängste' im Körper ausmachen. Vielen sind diese Ängste gar nicht bewusst, sie sind da und poppen zum ungünstigsten Zeitpunkt hoch, blockieren damit Situationen oder Entscheidungen, vielleicht sogar ohne dass es dem Betroffenen klar ist. Auch Urängste sind wichtige Stressoren, die in der Arbeit der Kinesiologie eine große Rolle spielen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Stressoren - was ist das?

Stress wird ja bekanntlich von Stressoren verursacht. Aber was ist das eigentlich konkret, so ein Stressor?
Stressoren können vielerlei Gesichter haben. Die wohl einleuchtendsten Stressoren sind negative Ereignisse im Umfeld wie Streit, Ärger, Auseinandersetzungen oder Situationen, die Trauer oder Wut verursachen. Diese - wie alle anderen Stressoren - werden dummerweise ein Leben lang im Körper gespeichert und mit gewissen Emotionen verknüpft, was uns oft hindern kann, in ähnlichen Situationen anders zu reagieren.
Was vielen Menschen nicht allzu bewusst ist, ist, dass auch Dinge wie Sinneswahrnehmungen Stress verursachen können. Sagen wir mal, Ihre Oma hat vor Ihren Augen einen Herzinfarkt gehabt und ließ beim Zusammensacken eine Tasse auf den Boden fallen, die klirrend zersprang. Der Körper assoziiert nun das Klirren einer zerbrechenden Tasse sein Leben lang mit etwas Negativem und Schockierendem. Oder Ihre verhasste Englischlehrerin trug immer ein bestimmtes Parfüm und davon sehr viel - dann wird der Duft dieses Parfüms ebenso schlechte Assoziationen und Stress in Ihrem Körper auslösen.
Eine Beispiel, die ich in dem Zusammenhang immer gern erzähle um zu erklären, was die Kinesiologie dabei tun kann, handelt von Sinneswahrnehmungen eines 10-Jährigen. In der Grundschule musste er immer vor der Klasse Refererate halten, die er zu Hause wunderbar vortragen konnte. Kaum versuchte er es in der Schule, wurde er nervös und es reichte jedes Mal nur zu einer 'Vier', worüber er sehr enttäuscht war. Vor seinem letzten Referat in der vierten Klasse nahm dieser Junge eine kinesiologische Sitzung. Das Thema 'Sinne' zeigte an - beim Unterthema 'Vibration'. Der Junge wusste sofort: "Wenn ich da vorn stehe und auf mein Blatt schaue und sehe, dass ich zittere, kann ich mich nicht mehr konzentrieren."
Nach der Sitzung kam er mit einer 'eins' nach Hause und dem Lob, das sei das beste Referat in der Klasse gewesen. Witzigerweise zitterte er noch immer beim Referat, aber sagte, er habe sich trotzdem konzentrieren können. Die Rückmeldung des Klassenlehrers: "Der war so souverän als habe er noch nie etwas anderes getan als Referate zu halten."

EIn interessanter Artikel über medinzinische Studien und ihren Wahrheitsgehalt bzw. den Mangel daran...

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/11/lies-damned-lies-and-medical-science/8269/

Leider gibt es diesen Artikel nur auf Englisch, scheinbar haben die grundlegenden Erkenntnisse des Dr. Ioannidis zu keinem Aufschrei in der Welt geführt... Warum bloß? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Freitag, 14. Januar 2011

Wer hat Angst vor Veränderung?

Vielen Menschen macht es Angst, sich verändern zu müssen. Immerhin 'klappt' ja meist alles - oder nicht???
Das Leben hat die unschöne Eigenschaft, Menschen Kisten in den Weg zu stellen um zu sehen, wie sie reagieren - stellen sie sich dem Hindernis, überwinden es oder räumen es zur Seite oder jammern sie und gehen einen Schritt zurück?
Diese Kisten (Hindernisse) sind auch eine Prüfung, wer im Leben wirklich voran kommen will und wer nicht. Nichts im Leben passiert ohne Grund, und so lernen wir von jeder Kiste, sei sie auch noch so groß und schwer und haben wir auch oft das Gefühl, wir würden sie nicht bewältigen.
Wenn Sie eine Kiste in Ihrem Leben finden, denken Sie immer an das wunderschöne Gefühl, wie es sein wird, wenn Sie die Kiste weggeschafft haben: Den Stolz, die Freude, die Wärme, das Licht... Oft hilft es, einfach mal aufzuschreiben, woher denn wohl diese Situation gekommen ist, wie sie sich anfühlt und warum sie so eine Angst machen kann. Wenn Sie dabei in Stress geraten, legen Sie einfach mal eine Hand auf die Stirn, eine an den Übergang Hinterkopf/Hals und lassen Sie sich die Situation durch den Kopf gehen. Das Gehirn schaltet vom Stressmodus auf Denkmodus um und es ergeben sich automatisch Ideen, wie die Kiste zu bewältigen ist.



Viel Kraft beim Kistenschleppen wünscht
Isabell Herzog

Dienstag, 11. Januar 2011

Ziele - können Sie 'denken', was Sie sich vorgenommen haben???

Oft setzen wir uns Ziele und finden sie wunderschön. In der Theorie. Wenn wir dann genauer darüber nachdenken und einmal hinterfragen, wie wir uns mit dem Ziel so fühlen, wenn wir daran denken, stellen wir oft fest, dass es nicht das Hochgefühl und die Euphorie auslöst, die man eigentlich erwartet, sondern dass man sich eher gestresst fühlt oder Gedanken kommen wie 'kann ich das wirklich schaffen'?
Eine der Künste dabei, Ziele zu formulieren und zu verfolgen liegt darin, nur Dinge aufzunehmen, die man auch 'denken' kann. Stellen wir uns mal vor, jemand verdient monatlich eintausend Euro netto. Und das seit 10 Jahren. Auch die Eltern und die Partnerin liegen in dieser Gehaltsklasse, schon 'immer'. Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Mensch auf einmal denken kann, er verdiene €3.000 im Monat netto?
Unsere Erfahrungen, unser Bild von uns selbst und anderen um uns herum und unsere Glaubensmuster bestimmen, wie wir uns in der Welt einordnen. Manchmal tauchen aus dieser Kombination Hürden auf, die unüberwindlich scheinen.
Daher sollte man immer gut aufpassen, wie man das Ziel setzt: Für wie wahrscheinlich halte ich das, was ich mir da wünsche? Und für wie wahrscheinlich halte ich, dass ICH es erreiche? Es nützt nichts, wenn ich denke, dass z.B. ein Einkommen von €3.000 mit der Tätigkeit erreichbar ist, der ich nachgehen, wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ICH mit dieser Tätigkeit auf diesen Betrag an Einnahmen komme.

Das heißt nicht, dass man tief stapeln sollte beim Setzen von Zielen - aber je eher ich an das glauben kann, was ich mir vornehme, umso wahrscheinlicher ist auch die Umsetzung.

Damit wünsche ich einen erfolgreichen Tag!

Samstag, 8. Januar 2011

Die Ziele hängen schon wieder in der Umsetzung - ???

Wer sich viel vorgenommen hat im neuen Jahr, wird auch viel tun müssen, um seine Ziele zu erreichen. Und schon ist bei vielen wieder der Atem ausgegangen, auch wirklich durchzuhalten. Warum?
Unser Körper und unser Hirn denken am liebsten in den gewohnten Bahnen. Ist ja das einfachste. Das, was wir schon immer tun und denken, hat im Körper quasi Autobahnen hinterlassen, die natürlich leichter zu befahren sind als ein Trampelpfad.
Wenn wir uns nun zum ersten Mal - oder vielleicht sogar schon zum zweiten Mal - auf den Trampelpfad begeben, reicht manchmal eine kleine Kiste im Weg, damit man doch lieber wieder die Autobahn wählt. Und schon war's das mit den Zielen.
Ich sehe diese Kisten gern als kleines Fragezeichen des Universums, das prüfen möchte, wie ernst es uns mit den neuen Ideen so ist. Entweder wir springen rüber oder räumen sie zur Seite, oder wir werden nie etwas verändern.
Wer nicht wieder auf die Autobahn landen möchte, sollte beginnen, ernsthaft seine Blockaden anzuschauen, die da auftauchen. Gibt es Ängste, die mich hindern, weiterzugehen? Will ich wirklich, was ich mir vorgenommen habe? Oder gibt es vielleicht Bedenken, was sich verändert, wenn ich mein Ziel erreicht habe - habe ich vielleicht Angst, jemand anderem damit weh zu tun oder verändert sich dadurch etwas für meinen Alltag, was ich eigentlich doch nicht möchte oder was mir Sorgen bereitet?
Wenn mein Ziel beispielsweise ist, erfolgreicher in meinem Job zu werden, gibt es evtl. viele Hinderungsgründe, warum ich (bzw. mein Unterbewusstsein) davor Angst haben könnte: Fühlt sich mein Partner/meine Partnerin dann weniger wert? Leidet mein Familienleben? Habe ich dann genug Zeit für meine Freunde und Hobbies? Muss ich mich dann verbiegen? Werde ich dann arrogant? Solche (unbewusste oder bewusste) Bedenken können reichen, dass man nicht zielstrebig auf das zu Erreichende losgehen kann.
Was tun? Am besten schreibt man erst einmal auf, was noch an Hinderungsgründen vorhanden sein könnte. Und dabei ganz ehrlich sein! Es nützt nichts, sich in die Tasche zu lügen. Und dann überlegt man, ob einem das Ziel es wert ist, dass sich evtl. einiges verändert. Und noch viel wichtiger ist die Frage: Verändert es sich wirklich so dramatisch, wie es meine Ängste suggerieren oder kann es vielleicht ganz anders laufen? Und ist das Ziel wirklich mein innerster Wunsch oder der von jemand anders oder einer, den ich meine, haben zu MÜSSEN?
Wer nicht weiterkommt, dem hilft dann letzten Endes ein guter Coach. Eine Zielführungssitzung oder Aufstellung dauert nicht lange, kann aber meilenweit nach vorne bringen. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, engagiert sich in einem dauerhaften Zieleprozess, in dem man über einen bestimmten Zeitraum von einem Coach begleitet wird.
In jedem Fall gibt: Viel Spaß beim Erreichen der Ziele - denn nichts geht über das tolle Gefühl, es geschafft zu haben!

Freitag, 7. Januar 2011

Durchhänger?

Egal, ob es um das Verfolgen von Zielen geht oder den 'normalen' täglichen Wahnsinn... Manchmal gibt es Momente, wo nichts zu funktionieren scheint und dementsprechend auch schlechte Stimmung herrscht. Durchhänger sind die Folge. Wie begegnet man einem solchen Down?
Ist Ihnen und Euch schon mal aufgefallen, dass wir uns meist nur auf das schlechte konzentrieren? Wenn man am Abend eines jeden Tages gefragt würde, was gut und was schlecht gelaufen ist an jenem Tag, wäre die Liste der Dinge, die schlecht gelaufen ist, bei den meisten Menschen erheblich länger. Das kann man aber 'umprogrammieren'.
Ein Glücks- oder Dankbarkeitstagebuch hilft, sich wieder mehr auf die guten Dinge zu konzentrieren. Wer sich zur Aufgabe macht, jeden Abend (am besten kurz vor dem Schlafengehen) mindestens fünf Dinge aufzuschreiben, die am jeweiligen Tag toll waren oder für die man dankbar ist, der programmiert sich Schritt für Schritt um aufs positive Denken. Anfangs kann das tatsächlich eine Herausforderung sein - viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, fünf positive Dinge zu finden. Aber selbst wenn dort steht: 'Das Mittagessen war lecker' oder 'die Sonne schien heute nachmittag fünf Minuten' - wichtig ist, dass man einmal anfängt, bewusst Revue passieren zu lassen, was irgendwie schön war.
Viele Klienten berichten, dass sie seit dieser Übung viel besser Freude empfinden können und sich tatsächlich über ein paar kleine Sonnenstrahlen an einem grauen Tag eine immense Freude einstellen kann.
Viel Spaß beim Umprogrammieren!
Ich jedenfalls bin heute dankbar, dass ich hier treue Leser habe und dass ich gleich eine liebe Klientin da habe. Dafür, dass es wunderschön ist, die kleinen Nebelschwaden aus dem Fenster zu sehen, wie sie weiter ziehen, kleiner werden und irgendwann ganz verschwinden. Und für vieles mehr.
Einen wundervollen und dankbaren Tag Euch und Ihnen allen!

Donnerstag, 6. Januar 2011

Ziele - gut und schön - und dann???

Wer kennt das nicht: Man macht sich hübsche Ziele und fängt an, sie zu verfolgen. Und irgendwann, meist noch im Januar, verschwindet auf einmal der Antrieb und alles läuft wieder wie vorher.
Wie also kann man Ziele dauerhaft verfolgen?
Wichtig ist dabei in erster Linie, die Ziele im Blick zu behalten. Also sie auf irgendeine Art und Weise SICHTBAR zu machen. Das geht zum Beispiel mit Aufschreiben oder mit einer Bildercollage. Aber nur allein das Erstellen dieses Papiers bringt es nicht - es muss auch jederzeit sichtbar BLEIBEN. Man kann also die Collage irgendwo aufhängen, wo man sie nicht nur jederzeit sieht, sondern auch mal stehenbleibt und genau anschaut - sonst wird auch diese irgendwann zum Alltag. Aufgeschriebene Ziele eignen sich perfekt, um sie sich einmal am Tag durchzulesen - am besten laut und mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das schärft dem Unterbewusstsein ein, dass es sich lohnt, dabei zu bleiben.
Wer dann noch Hänger hat oder ständig Rückschläge erleidet, sollte sich anfangen, Gedanken zu machen, was wohl an hinderlichen Gefühlen oder Ängsten noch im Wege steht - gibt es vielleicht irgendetwas, das es interessanter macht, das Ziel nicht zu erreichen, weil sich sonst alte, liebgewonnene Dinge verändern würden? Habe ich also einen Nutzen daraus, das Ziel NICHT zu erreichen?

Mittwoch, 5. Januar 2011

Ziele setzen - wie geht das?

Es gibt viele Methoden zur Setzung von Zielen. Eine möchte ich hier kurz vorstellen.
Wer sich Ziele setzt, sollte so konkret wie möglich werden. Es reicht also nicht zu sagen: 'Ich verdiene in diesem Jahr mehr Geld' - mit 'mehr Geld' kann weder unser Unterbewusstsein noch unser Verstand viel anfangen. Also setz Dir Ziele so, dass konkrete Fakten darin vorkommen. Sei da nicht zu maßlos und nicht zu gering, das, was dabei herauskommen soll, muss für Dich greifbar und denkbar sein. Du solltest keinen überwältigenden Stress bei dem Gedanken haben, diese Ziele zu erreichen.
Schreibe die Ziele/das Ziel nun auf. Das ist wichtig, denn nur so manifestierst Du es für Dich selbst, kannst es jederzeit wieder hervorholen und am Ende messen. Denn messbar sein ist ein weiteres wichtiges Kriterium, was jedes Ziel sein sollte - wie sonst kann man am Ende klar sehen, dass etwas geschafft wurde?
Ziele schreiben wir im Präsens, also der Gegenwartsform und ohne Worte wie 'würde gern', 'hätte gern' - konkrete Sätze wie 'Ich habe eine Arbeitsstelle, die mir monatlich €2.500 netto einbringt.'
Beim Aufschreiben ist wichtig, auch Gefühle mit hineinzubringen. Also schreibe nicht nur blanke Fakten, sondern auch, wie es sich anfühlt, dieses Ziel erreicht zu haben. Bist Du stolz oder froh oder beides? Sei auch in der Beschreibung der Gefühle möglichst konkret - meist sagen mir Klienten auf die Frage, wie es sich anfühlt, das Ziel erreicht zu haben: 'Gut.' Gut fühlst Du Dich, wenn Du nachts gut geschlafen hast und morgens munter aufstehst. Die Gefühle für Dein Ziel müssen so begehrenswert sein, dass Dein Unterbewusstsein quasi danach lechzt, dies Ziel zu erreichen, damit Du Dich genauso fühlst.
Weiterhin setze einen fixen Zeitpunkt, wann Du das Ziel erreicht hast, und sei auch hier wieder spezifisch. Es reicht nicht zu sagen: In 2011 - wann 2011? Januar? Dezember? Gib einen konkreten Tag und Jahr an.
Ist das Ziel beweisbar? Wie sehen andere Menschen, dass Du ein Ziel erreicht hast, was ist nach außen hin sichtbar? Auch das ist ein wichtiger Punkt im Ziel.
Und als letztes frage Dich, wie attraktiv das Ziel für Dich ist. Erst wenn Du sagen kannst, dass es auf einer Skala von 1-10 (1 sehr unattraktiv, 10 phantastisch!) einen Wert von 9 oder 10 erreicht, ist das Ziel richtig für Dich.
Prüfe all diese Aspekte bei Deiner Zielsetzung und denk dran: Steter Tropfen höhlt den Stein - also lies Dein Ziel jeden Tag mit einem Lächeln auf den Lippen laut vor. Und schon ist der erste Schritt gemacht.



Happy Goals!

Eure Isabell