Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Freitag, 29. Juni 2012

Was die deutsche Nationalmannschaft mit unseren Gedanken zu tun hat...

Nun ist es also mal wieder vorbei, unser Sommermärchen 2012. Kaum sind die Deutschen aus der EM geflogen, geht sie wieder los, die Hinterherlamentiererei, die ewige Nörglerei, am Trainer, am Poldi, am Gomez...

Wer ein wenig Ahnung von Energie hat, wundert sich nicht wirklich darüber, dass die Deutschen gegen den 'Angstgegner' Italien aus dem Turnier geflogen sind. Alles, was wir denken und tun produziert Energie. Jeder kennt dieses Phänomen: Man kommt in einen Raum und kann 'die Luft schneiden', man fühlt, dass es hier einen Konflikt oder zumindest irgendwelchen Ärger gegeben hat, sogar noch bevor man die Gesichter der Beteiligten gesehen hat. Das ist Energie, die durch Gedanken hervorgerufen wird.

Und so 'verströmen' Gedanken und Dialoge ihre eigene Energie. Das tun sie auch über größere Entfernung, besonders, wenn eine Masse von Menschen daran beteiligt ist. Bestes Beispiel dafür ist ein Versuch in den USA von 1993, in dem 4000 Menschen durch Ausübung einer Meditation die Rate an Gewaltkriminalität in Washington beträchtlich verringerten (http://www.chreusch.de/dokumente/washington-studie.pdf). Zahlreiche ähnliche Experimente wurden seitdem durchgeführt und brachten ähnliche Ergebnisse.

Müssen wir uns also nicht wundern, wenn eine gesammelte Nation in Angststarre verfällt (wie nach dem Spiel Italien-England wunderbar zu sehen und spüren war) und meint, Italien sei halt ein Angstgegner, was wir alle fünf Minuten in der EM Berichterstattung um die Ohren geschlagen bekamen. Und wie ein Virus wurden irgendwann auch die erfasst, die eigentlich ganz positiv gestimmt waren... Es war faszinierend zu beobachten. Dass die deutschen Kicker da keinen Rückhalt aus ihrem Heimatland spürten, ist nicht verwunderlich.

Auch kinesiologisch kann man es wunderbar nachweisen, wie die Gedanken einer Gruppe sich auswirken. Vielleicht haben sie schon einmal einen Vortrag von Pierre Franckh gesehen, der das eindrucksvoll vorführt, und jede/r Kinesiologe/in kann es nachmachen: Eine Gruppe denkt positiv über einen Menschen, der beispielsweise auf der Bühne steht - der Muskel des 'Bedachten' bleibt bombenstark. Soll die Gruppe etwas lästerliches denken, wird der Muskel so schnell schwach, dass man das Experiment fast gar nicht vernünftg zu Ende bringt...

Was lernen wir daraus? Vielleicht dass wir einfach mal etwas reflektierter an Dinge herangehen. Uns nicht in jede populäre Strömung hineinziehen lassen, nicht jede Lästerei mitmachen, nicht immer mit meckern, sondern auch einmal sagen: Halt! Wir hatten einige wundervolle Spiele von unserer Elf, es war wirklich schöner Fußball - freuen wir uns darüber! Es hat Spaß gemacht! Und uns klar werden, dass alles, was wir an Energie herausschicken, letzten Endes zu uns zurückkehrt...

Ich jedenfalls möchte mich an dieser Stelle bedanken bei unserer Fußball-Nationalmannschaft: Ihr habt das toll gemacht und mir als eigentlichem Fußballmuffel viele schöne und spannende Momente geliefert. DANKE!

In diesem Sinne einen sonnigen Freitag voller schöner Gedanken!
Eure Isabell

Donnerstag, 28. Juni 2012

Trennung für Anfänger

Nicht alles in unserem Leben ist schön. Klar. Oft aber halten wir doch einfach viel zu lange daran fest, was alles war, was Schlimmes passiert ist und was man hätte besser machen können...

Klar, Analyse kann wichtig sein, denn wir wollen ja keinen 'Fehler' zweimal machen. Aber muss ich das nach Jahren immer wieder hochkochen statt mich an allem zu freuen, was ich seither erreicht habe?

Sich trennen, loslassen können, muss also nicht immer mit Menschen zu tun haben. Auch Begebenheiten, die sich immer wieder in meine Gedankenmühle fressen, dürfen losgelassen werden. Und heute ist so ein wundervoller Tag dafür!

Jede Trennung von Altem ist ein neuer Anfang. In diesem Sinne probiere doch heute mal Folgendes:

Schreib alle Dinge auf, die Dich in Deinem Leben aktuell belasten, auf ein Blatt Papier. Dann nimm ein Streichholz, zünde das Blat (in einem feuerfesten Gefäß) an und verabschiede Dich ganz offiziell von all diesen Dingen. Dann nimm Dir ein wunderschönes neues Blatt, vielleicht bunt, vielleicht mit Muster, und schreib darauf, was sich nun in Deinem Leben neu manifestieren soll.

Viel Spaß beim Loslassen - es ist ein geiles Gefühl! ;-) - und einen sonnigen Donnerstag wünscht
Eure Isabell

Mittwoch, 27. Juni 2012

Der Wochentipp zur täglichen Unterstützung - wundervolle Karten...

Wer gern täglich Impulse bekommt, was ansteht oder an welchen Themen er/sie arbeiten sollte, zieht oft Tageskarten. Tarot, Engelkarten oder auch Energiekarten (übrigens einmalig und bisher nur von Isabell Herzog und Joanna Birkel und ausgewählten Geschäften zu beziehen... ;-)).

Hier nun noch so ein wundervolles Kartenset für den täglichen Aufbau der Stimmung: Das Krafttierorakel von Jeanne Ruland und Murat Karaçay. Außerdem erhältlich: Tierbotschaften. Neben den Büchern von Jeanne Ruland, die sehr interessant die Krafttiere beschreiben, ist dieses Kartenset eine tolle Ergänzung für jeden Tag oder einen kurzen Impuls zu einzelnen Tieren, die bei uns gerade eine Rolle im Leben spielen.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei den tollen Bildern und unglaublich bewegenden Texten, die einfach immer stimmen!
Eure Isabell

Auf Wiedersehen, liebe Sorgen...

"Guten Morgen liebe Sorgen, seid Ihr auch schon alle da?!" sang vor einigen Jahren Jürgen von der Lippe. Er brachte uns damit zum Schmunzeln, nicht zuletzte, weil wir das alle recht gut kennen: Abends gehen wir mit den Gedanken an irgendwelche unschönen Dinge ins Bett und welch Wunder wachen wir morgens auch mit ihnen auf.

Was vielen Menschen schon als Normalität erscheint, muss keine solche sein. Inzwischen haben die meisten erkannt, dass wir selbst es sind, die uns so programmieren, dass dies geschieht.

Zum einen sind es unsere Gedanken, die uns ausmachen. Stellen wir uns mal vor, wir müssten von A nach B kommen. Für die Strecke gibt es zwei Möglichkeiten, dorthin zu gelangen: Über einen Trampelpfad voller Gestrüpp oder über eine dreispurige Autobahn. Welche Möglichkeit würdest Du wählen? Sicher wie ich auch die Autobahn. Vor allem, wenn Du so gern Auto fährst wie ich! :-) Es geht einfach schneller, ist bequemer als alle fünf Meter einen umgekippten Baum zur Seite zu räumen und auch sicherer als womöglich irgendwo auf dem Trampelpfad nicht mehr weiter zu kommen...

Ähnlich ist es mit unseren Gedanken: Denken wir immer in die eine Richtung (beispielsweise: "Das Leben ist total schwer, alles ist Mist und alle hacken auf mir rum..."), wird der Gedankenpfad in der Richtung immer größer bis er zur Autobahn wird. Und was macht dann der nächste Impuls? - Er geht wieder auf die Autobahn.

Das funktioniert aber nicht nur mit den negativen, sondern auch den positiven Gedanken. Leider haben wir uns so sehr angewöhnt, uns auf das Unschöne, den Mangel und die Katastrophen zu fixieren, dass bei vielen von uns diese anstrengenden Gedanken auf der Autobahn sind und die, die uns an das viele Schöne erinnern, eher einen Trampelpfad bilden.

Zum anderen haben viele von uns die Angewohnheit, abends Fernsehen zu schauen. Erst einmal nichts Dramatisches (sofern Klarheit herrscht, dass man Fernsehen nicht mit Entspannung verwechseln darf, denn das ist es definitiv nicht!!!). Aber wir machen uns das Leben unnötig schwer, wenn wir dann kurz vor dem Schlafengehen noch die Tagesthemen voller Katastrophen anschauen oder einen der allseits beliebten Krimiserien, in denen verstümmelte Leichen auf dem Seziertisch die Hauptrolle spielen. Auch wenn wir überzeugt sind, dass wir das 'vertragen' oder genügend 'abgestumpft' sind - unser Unterbewusstsein ist weder abgestumpft noch kann es solche Eindrücke gescheit verarbeiten. Und holt das dann während unseres Schlafes nach, denn nachts werden in erster Linie die Dinge verarbeitet, die kurz vor dem Schlafengehen noch geschehen sind.

Da wundert dann auch nicht, dass unser Unterbewusstsein auf Negatives eingestellt ist und dann dementsprechend morgens aufwacht...

Durchbrechen wir doch mal das Muster: Vielleicht abends einfach mal ein paar aufbauende Gespräche mit lieben Menschen führen. Und dann die Gedanken darauf trainieren, doch erst einmal den Trampelpfad zu nehmen und lieber zu denken:"Was für ein wundervoller Tag, wie gut geht es mir...". Das ist für viele anfangs schwer - klar, Trampelpfad - aber man gewöhnt sich auch daran. Und irgendwann zerfällt die alte Autobahn - wird ja nicht mehr gebraucht - und stattdessen steht eine neue, viel schönere da. Toll, oder?!

Also starte doch heute schon mal mit den neuen Gedanken - es lohnt sich!

Viel Spaß dabei wünscht Euch
Eure Isabell

Dienstag, 26. Juni 2012

Unsere tiefgreifendste Angst...

"Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht sicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."
Zitat aus der Antrittsrede Nelson Mandelas, eigentlich aber von der Schriftstellerin Marianne Williamson.

Und recht hat sie: Also worauf wartest Du noch??? :-)

Viel Spaß beim Großwerden und -sein wünscht
Isabell Herzog

'Eigenlob stimmt'

...heißt der geniale Titel eines ebenso genialen Buchs von Erfolgscoach Sabine Asgodom. Und der Titel des heutigen Mutmachers.

Natürlich können wir jede Menge Haare in der Suppe finden. Ganz besonders bei uns selbst, das habe ich ja im gestrigen Blogspot schon beleuchtet. Aber nun geht es ums Umdenken!

Ich nehme positive Rückmeldungen fröhlich an und erkenne ihre Wahrheit. Wie klingt das? Wenn Dir das Angst macht, ist es umso wichtiger, genau das zu tun. Gerade wir Frauen tendieren dazu, unsere Leistungen klein zu machen. Da schenkt uns ein anderer ein Lob für den leckeren Salat oder die tolle neue Frisur und zack, ist sie wieder da: "Ach, das war doch nichts, der Salat ist doch ganz leicht..." oder "Findest Du? Ich finde, die Haarfarbe hätte eigentlich noch ein bisschen heller sein müssen...".

Was hindert Dich noch daran, solch ein Lob einfach mal anzunehmen? Erstens ist es nett von dem anderen, Dir dieses Lob zu schenken, also wäre es auch nett, sich drüber zu freuen und dem anderen dadurch eine Freude zu machen. Und zweitens machst Du Dich damit kleiner als Du bist.

Die Schriftstellerin Marianne Williamson hat einen vielbeachteten Absatz über Größe geschrieben (der fälschlicherweise oft dem wundervollen Nelson Mandela zugeordnet wird).Ihm widme ich den nächsten Blogspot. Und vielleicht kann Dir dieser Mutmacher helfen, endlich das zu erkennen, was Du bist. Nämlich GROß!

Deshalb die Aufgabe für heute: Mache eine Liste all der Dinge, für die Du regelmäßig Lob erntest oder die Dir öfter als Deine Tugenden aufgezeigt werden. Lass es mindestens 10 Dinge sein! Und beim nächsten Lob: Bedanke Dich einfach und freu Dich! Du hast es verdient!

Und wer zusätzlich auch noch das fantastische Buch lesen möchte, das ich oben erwähnte...: Sabine Asgodom: Eigenlob stimmt - ein lohnenswertes Buch, wie übrigens alles von Sabine Asgodom!

Viel Spaß beim Lesen und beim Liste schreiben - hab einen gelobten Tag! ;-)
Eure Isabell

Montag, 25. Juni 2012

Freu Dich über Dich selbst!

Wir Menschen sind schon eine komische Spezies. Irgendwie scheint unser Blickwinkel immer mehr in Schieflage zu geraten: In den Nachrichten gibt es nur noch Katastrophen, wir selbst meckern den ganzen Tag über irgendwelche Kleinigkeiten und abends am Esstisch fallen uns nur die Dinge auf, die am Tag schief gegangen sind... Kein Wunder, dass es uns immer schlechter geht!

Ich möchte die Woche der POSITIVEN GEDANKEN beginnen. Und zwar mit einem sehr wichtigen Thema: Dem Umgang mit uns selbst.

Nicht nur, dass wir uns nur an Negativem festhalten, bei uns selbst hört die Freundschaft interessanterweise besonders schnell auf - was habe ich nicht heute wieder für einen Bockmist gebaut? Und wie dick ich geworden bin. Und dann mein Pickel auf der Nase. Na, selbst schuld, vielleicht hätte ich die Tafel Schokolade gestern nicht essen sollen. Ich weiß doch, dass es mir nicht gut tut. Warum kann ich denn nicht einfach mal...

Rings a bell? Kommt Euch bekannt vor? Dann ab heute einfach mal Schluß mit der ewigen Selbstkritik. Lasst mal den Kritiker im Schrank und sagt Euch statt dessen doch mal: "Ich achte und akzeptiere mich so wie ich bin - ich bin perfekt." Und dann nehmt Euch Zettel und Stift und schreibt alles auf, was an Euch selbst positiv ist. Und hütet Euch, da weniger als 10 Dinge drauf zu schreiben! ;-)

Wer lernt, sich als einen Menschen und nicht als Superheld zu sehen, führt ein entspannteres Leben. Das heißt nicht, dass wir stehen bleiben und uns nicht weiterentwickeln sollen. Aber es heißt, nicht ewig auf uns selbst einzuschlagen. Denn Hand auf's Herz: Das tun wir alle nur zu gern.

Also seid nett zu Euch selbst (und anderen...) und genießt das Gefühl, sich selbst zu lieben. Bedingungslos.
Euch allen einen schönen Abend
Isabell

Samstag, 23. Juni 2012

Stressfrei ins Wochenende

Wieder einmal Samstag und Zeit, über die Wochenendplanung nachzudenken. Und schon geht sie wieder los, die Planerei. Was muss eigentlich noch alles gemacht werden? Ach, richtig. Das Auto 'muss' noch gewaschen werden. Ach, und da hab ich doch die Hälfte beim Einkauf vergessen. Und dann 'muss' ich noch vorbereiten, was ich alles am Montag mitnehmen 'muss' und wie die Woche dann so sein soll. Und ich 'muss' noch eben bei dem anrufen deswegen und bei der wegen dem... Und eh wir uns versehen, ist das halbe Wochenende wieder rum und wir 'müssen' erst einmal wieder zwei Gänge zurückdrehen bis wir endlich im Erholen ankommen.

Ein großer Teil des Stresses in unserem Leben ist selbst gemacht. Selbst erzeugter Stress wird in der TCM und der Kinesiologie dem Magenmeridian zugeordnet. Und tatsächlich reagieren viele Menschen, die zu viel an diesem 'ich muss noch dies und ich muss noch das' hängen, mit Magenschmerzen, Sodbrennen und sonstigen Magenwehwehchen.

Natürlich 'helfen' erst einmal die Pillchen oder auch die Hausmittelchen, aber der Körper speichert diesen Stress und kramt ihn zu den unmöglichsten Momenten später wieder heraus, der Magen reagiert noch schneller oder einfach heftiger.

Wie wäre es also zur Abwechslung mal mit ein bisschen Vorsorge? Überdenken wir doch einfach mal, was ich wirklich alles 'muss'. Habe ich schon genug entspannt, damit ich jetzt wirklich voller Energie und richtiger Freude das Auto wasche oder macht es vielleicht mal mehr Sinn, es noch drei Tage im 'Dreck' zu belassen (und ist es nicht lustig: Meine Oma sagte immer: "Dreck reinigt den Magen" - hier passt das auch wieder ;-)) und statt dessen mal in der Woche die 10 Minuten nach der Arbeit abzuzwacken.

Auch ich sitze jetzt an meinem freien Samstagmittag vor dem Computer und schreibe diesen Blog. Das aber wird meine letzte Amtshandlung heute sein, dann heißt es: Sonne, Fahrrad fahren, ein bisschen gammeln, ein bisschen in den Baggersee...Ich halte meine 'muss' inzwischen sehr gering und wenn jemanden, der mich besucht, stört, dass die Servietten noch nicht am Platz liegen, sondern noch im Schrank, dann darf er/sie mich einfach nicht besuchen oder soll 10 Minuten früher zum Tischdecken kommen ;-)...

Überleg doch auch Du mal, welches 'MUSS' wirklich wichtig ist und wo man mal Fünfe gerade lässt. Unsere Zeit ist begrenzt und wollen wir am Ende unseres Lebens wirklich auf dem Grabstein gemeisselt haben: "Sie hat immer gewissenhaft alles erledigt."? Ich jedenfalls nicht...Bei mir darf gern stehen: "Sie hat das Leben in vollen Zügen genossen!"

In dem Sinne wünsche ich Euch allen ein wundervolles Wochenende voller Sonnenstrahlen,
Eure Isabell

Freitag, 22. Juni 2012

Mann, geht mir der auf die Nerven...

Wer kennt das nicht: Menschen, die uns massiv auf den Zeiger gehen. Da reicht dann manchmal ein Blick, eine Geste oder ein Satz desjenigen um mich auf die Palme zu bringen. Eigentlich ganz normal.

Was die wenigsten Menschen sich aber bewusst machen, ist, dass uns diese anderen nur deshalb so auf den Zeiger gehen können, weil sie irgendetwas in uns antriggern: Irgendeine Eigenschaft, die wir selbst in uns auch haben und für die wir uns selbst nicht mögen. Oder sie wecken in uns den Drang, mal offen unsere Meinung zu sagen, was wir uns aber nicht zugestehen. Oder zeigen uns durch ihre Handlungen, was wir uns selbst versagen, weil wir Angst haben oder durch alte Grenzen, die wir uns gesetzt haben.

Ein Beispiel: Viele von uns sind aufgewachsen mit einem Elternteil, der uns 'klein' gehalten hat. Nicht unbedingt aus böser Absicht, sondern einfach, weil er selbst keine anderen Verhaltensweisen gelernt hat oder es für eine angemessene Erziehungsmethode hielt.

Wer so dazu erzogen wurde, 'klein' zu sein, hat oftmals sein Leben lang den Wunsch unterdrückt, auch einmal etwas größer zu denken: Rein materiell (sich einfach mal wirklich den Wunsch nach einer Weltreise zu erfüllen), geistig (vielleicht doch einfach noch mal zu studieren oder eine zweite Ausbildung anzufangen) oder spirituell (ich kann der Welt etwas bieten, ich bin wichtig in der Welt).

Treffen wir mit einem solchen Hintergrund auf einen Menschen, der beispielsweise stolz auf das ist, was er erreicht hat (materiell, geistig oder spirituell), empfinden wir diesen Menschen oft als 'Angeber' oder als unerträglichen Aufschneider. Ist er das tatsächlich? Oder sind es einfach nur wir selbst, die wir ihn so bewerten, während wir eigentlich denken möchten: So mag ich auch sein, auch ich kann der Welt und mir Größeres bieten...

>P>Wer heute auf jemanden trifft, der ihm oder ihr so richtig auf den Puffer geht: Bevor Ihr diesen Menschen (ab)wertet, denkt mal hierüber nach: Was an mir triggert diesen Mensch an? Warum reagiere ich so arg?

Wer erst einmal bei sich selbst schaut, bevor er/sie andere bewertet, hat (mindestens) zwei positive Effekte: Er/Sie gibt sich selbst die Möglichkeit zum Wachstum, weil er/sie aus dem lernt, was der andere ihm/ihr zeigt. Und er/sie gibt dem anderen nicht die Möglichkeit, Kontrolle über uns zu haben - denn wer sich gedanklich ewig mit jemand anders beschäftigt, lässt sich davon kontrollieren!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen schöne Erkenntnisse und einen wundervollen Tag!
Eure Isabell

Mittwoch, 20. Juni 2012

Eine kleine Mittwochsmeditation

Meditieren, einfach einmal innehalten vom täglichen Allerlei - auch damit kann man das Stresslevel im Körper immer wieder senken. Und was liegt da näher, als in der Mitte der Woche einfach einmal durchzuschnaufen. Deshalb an dieser Stelle mal eine kleine Meditation.

Ist es nicht wunderbar, dass wir im Leben immer wieder Menschen haben, die uns nahe stehen, an uns denken, uns unterstützen oder einfach nur Spaß mit uns haben? Lasst uns heute mal an einen dieser Menschen denken.

Setz Dich bequem an einen Platz Deiner Wahl, wo es ruhig ist und Du ein paar Minuten lang innehalten kannst. Nun atme einfach 8-10mal ruhig durch. Achte genau auf Deinen Atem und versuch, ihn möglichst langsam und gleichmäßig zu machen. Spüre, wie sich Dein Bauch hebt und senkt.

Nun konzentriere Dich auf Dich selbst und spüre, wie Du immer ruhiger wirst. Denke nun an jemanden, der Dir nahe steht oder auf den Du Dich immer verlassen kannst. Spüre, wie Ihr durch Erfahrungen oder Liebe miteinander verbunden seid und lasse Deine Gedanken zu all den schönen Situationen schweifen, die Du mit diesem Menschen erlebt hast. Atme dabei gleichmäßig und tief.

Atme nun noch ein paar Mal tief ein und tief aus. Spüre das Gefühl von Entspannung und Glück in Dir. Vielleicht gibt es auch einen speziellen Ort im Körper, wo Du diese Gefühle verorten kannst. Nimm das tiefe Gefühl aus dieser Körperstelle mit in Deinen Tag. Öffne die Augen und fühle Dich erfrischt!

Habt einen wundervollen Mittwoch und genießt das Gefühl, wie schön es ist, mit anderen Menschen verbunden zu sein. Viel Spaß dabei!
Eure Isabell

Dienstag, 19. Juni 2012

Feindbild Heuschnupfen

Vielleicht gehören auch Sie zu den Geplagten in dieser Jahreszeit: Die Augen jucken und tränen, die Nase kitzelt und das Niesen bekommt man nur im Zehnerpack.

Auslöser für Heuschnupfen können verschiedenste Pollen sein: Birke, Gräser, Erle,... Die Natur wird zum einzigen Feindbild, denn die 'frische' Luft fühlt sich gar nicht so wirklich frisch, sondern eher lästig an.

Was den wenigsten Menschen bewusst ist, ist, dass Heuschnupfen nicht nur ein körperliches Symptom ist, sondern dass hinter diesem Symptom meist allerlei versteckte psychische und emotionale Belastungen entstehen. Wer sich selbst genauer beobachtet, stellt fest, dass die Ausmaße der Symptome oft tagesformabhängig sind: Mal geht es mir richtig gut, obwohl die Pollen wie eine Invasion übers Land fegen, mal besonders schlecht, obwohl es geregnet hat oder 'eigentlich' für heute wenig Pollenflug angesagt ist. Das ist ein Zeichen dafür, wie sehr es von unserer inneren Verfassung abhängig ist.

Das heißt aber auch, dass es sich lohnt, sich einmal mit den emotionalen und psychologischen Hintergründen dieser Krankheit auseinander zu setzen. Denn oftmals reicht das aus, um die Beschwerden drastisch zu lindern. Wer herausfindet, was der Körper mit dem Heuschnupfen verbindet, geht einen ersten Schritt in Richtung Besserung.

Dabei helfen kann zum Beispiel die Kinesiologie. Dank Muskeltest lässt sich einiges aufspüren und bearbeiten, was zum Heuschnupfen geführt hat. Und vielleicht ist das nächste Picknick dann wieder Freude statt Quälerei!