Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Donnerstag, 19. Juli 2012

Tipps rund ums Wohlfühlen und Gesundheit - 1/2012

Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Das definiert schon die WHO, die Weltgesundheitsorganisation. Und fordert uns damit auch auf, etwas an allen Bereichen unseres Lebens zu gestalten, damit wir sowohl mental, emotional, psychisch, körperlich und sozial auf der Höhe bleiben. Doch das ist manchmal gar nicht so leicht, und immer mehr Menschen erkennen, dass es dafür mehr bedarf als den gelegentlichen Gang zum Arzt.

Aus diesem Grund möchte ich in dieser Rubrik einige Tipps geben, was unser Wohlbefinden steigert, unser Immunsystem stärkt, unser psychisches und emotionales Gleichgewicht aufrechterhält und den Körper aus Trab bringt. Dafür zeige ich Ihnen und Euch regelmäßig einige Ideen, die ich immer mal wieder ausbauen werde in den kommenden Monaten. Einiges sind konkrete Tipps, anderes sind Seiten, auf denen man sich gut informieren kann über Gesundheit und Wohlergehen und wieder andere sind konkrete Angebote an Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten.

Beginnen möchte ich einer guten Möglichkeit, sich alternativ über das Thema Gesundheit und Medizin zu informieren.

Ein spannendes Forum dazu ist der überaus interessante und fundiert recherchierte Blog von René Gräber: http://www.yamedo.de/blog/. Aktuell lässt sich dort beispielsweise einiges Spannendes zum Thema Sonne und den Umgang mit Sonne (so sie denn mal wieder zum Vorschein kommen sollte ;-)) nachlesen kann. Wer sich dort für den aktuellen Newsletter einträgt, kann sich regelmäßig informieren lassen, welches neue Thema zur Debatte steht. Sehr empfehlenswert.

René Gräber ist Heilpraktiker und Gesundheits- und Sportpädagoge aus Preetz. Neben einigen interessanten Webseiten (Links dazu unter renegraeber.de) ist besonders oben erwähnter Blog ein toller Fundort für vielerlei Information, die man so nicht von seinem Arzt oder Apotheker bekommt ;-). Somit ist es eine wunderbare alternative Informationsquelle für alle, die nicht nur eine Seite der Medaille sehen wollen.

Viel Spaß beim Lesen und viele spannende Erkenntnisse!
Eure Isabell

Dienstag, 17. Juli 2012

Die schönen Seiten des Dauerregens...

Gibt es schöne Seiten von Dauerregen? Ja. Denn heute kann man einfach mal die Ruhe genießen, die man zu Hause hat, mal den Fernseher oder Computer ausgeschaltet lassen und statt dessen einfach mal innehalten. Einfach mal einen Tag handeln nach der Devise: "Ich genieße die Ruhe und betrachte gelassen mein Leben."

Statt sich also auf die eher frustrierende Tatsache zu konzentrieren, dass der Sommer 2012 bisher etwas zu wünschen übrig lässt, könnte man die Zeit nutzen um sich selbst auf das zu programmieren, was im Leben grad gut läuft. Dabei hilft folgende Übung:

Heute ist der Zeitpunkt, einmal innezuhalten und zu analysieren, wo Du stehst in Deinem Leben. Erfreue Dich an all dem, was schon an Schönem passiert ist und suche neue Ziele, neue Impulse für Dein Leben. Genieße diese Phase der inneren Einkehr und lass sie Dir neue Kraft geben.

In dem Sinne schicke ich einfach mal ein paar Sonnenstrahlen und wünsche viel Spaß dabei!
Eure Isabell

Mittwoch, 11. Juli 2012

Zu gut für diese Welt?

Als Kind hören sie oft Sprüche wie "jetzt sei doch nicht so sensibel", "nun nimm Dir das doch nicht so zu Herzen" oder "darum braucht man doch nicht zu heulen". Und sie fragen sich, wie denn das geht, sich etwas nicht zu Herzen zu nehmen oder nicht zu heulen. Die Rede ist von so genannten hochsensiblen Menschen. Wärehnd die Umwelt mit Unverständnis reagiert, wissen Betroffene meist gar nicht, wie sie mit all dem, was auf sie eintrifft, umgehen sollen.

Hochsensible Menschen haben eine gesteigerte Wahrnehmung ihrer Umgebung. Das bezieht sich einmal auf Sinnesreize, die von Hochsensiblen oft stärker wahrgenommen werden als von ihren Mitmenschen, aber auch auf Gefühle, die sie einfach tiefer spüren - dummerweise meist nicht nur die eigenen, sondern vermehrt auch die ihrer Mitmenschen. Oft geht diese Außenwahrnehmung so weit, dass nur noch die Befindlichkeiten der Umgebung und nicht die eigenen realisiert werden.

Für Eltern und Freunde dieser Menschen ist es schwierig, damit umzugehen. Sie sind oft überfordert, spüren sie doch nicht, was in ihren Lieben vorgeht oder wie 'merkwürdig die ticken'. Und so probiert man meist die gesamte Bandbreite von Strenge bis zum Abschotten von unangenehmen Situationen und Tatsachen. Aber irgendwie scheint nichts zu funktionieren.

Wie die Hochsensiblen selbst mit ihrer Besonderheit umgehen, ist ebenso vielfältig. Viele entschließen sich, sich auf irgendeine Art abzuschotten von der Umwelt. Das geschieht beispielsweise durch Rückzug ins Einzelgängertum oder durch Errichten einer 'Mauer' um sich, dass man keinerlei Gefühle mehr rein oder raus lässt. Meist funktioniert das auch eine Weile gut, allerdings drängt irgendwann das eigentliche Sein wieder mehr in den Vordergrund. Fällt aus einem Grund, der meist im Außen der Person liegt, die Mauer oder die Rückzugsmöglichkeit wird genommen, wird der Hochsensible plötzlich mit Gefühlen und Eindrücken konfrontiert, die er in der Fülle nur schlecht kompensieren kann.

Was ist also der Ausweg? Pauschal ist das schwer zu sagen, aber was vielen Hochsensiblen gut tut, ist, sich einen Weg zu suchen, mehr bei sich zu bleiben. Dazu bedarf es oft Hilfe von Außen, von einem Coach, einem Begleitenden Kinesiologen oder erfahrenen Psychotherapeuten. Wer lernt, mehr auf sich zu achten und dabei seine Gefühle nicht zu unterdrücken, kann einen großen Schritt tun. Mittlererweile gibt es auch gute Seminare zum Thema, wo Betroffene (Hochsensible wie auch Angehörige) lernen können, diese Besonderheit nicht als Schwäche, sondern als Geschenk zu betrachten.

Einen guten Einblick bietet auch die inzwischen recht vielfältig vorhandene Fachliteratur zum Thema. So bietet zum Beispiel Rolf Sellin in seinem Buch 'Wenn die Haut zu dünn ist' einige gute Übungen, wie man bei sich bleibt. Auch bei Susan Marletta-Harts Buch 'Leben mit Hochsensibilität - Herausforderung und Gabe' geht es darum, aus einem vermeintlichen Manko ein Plus zu erkennen.

Dass es möglich ist, aus der Hochsensibilität gestärkt hervor zu treten, zeigen viele Menschen, die dies auf eindrucksvolle Art geschafft haben. Leider ist das Phänomen noch zu wenig beachtet, als dass man viel davon in den Medien mitbekommt. Das bedeutet aber nicht, dass es nur wenige Hochsensible gibt: Man schätzt, dass ca. jeder Fünfte hochsensibel ist - nur wissen sie meist nicht, was ihnen 'fehlt'. Und halten sich daher für 'schwierig' oder 'krank', was dadurch natürlich auch im Außen verstärkt so wahrgenommen wird. Es ist also noch ein bisschen Weg bis wir nicht mehr als Freaks, sondern als wertvolle Menschen wahrgenommen werden können. Also gehen wir los!

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, schreiben Sie gern einen Kommentar zu diesem Artikel.

Bis zum nächsten Mal,
Isabell

Donnerstag, 5. Juli 2012

Was Sie schon immer über Kinesiologie wissen wollten...

Kinesiologie ist in aller Munde. Viele Ärzte und Heilpraktiker rühmen sich inzwischen mit der Kinesiologie, Zahnärzte wenden sie an und sogar der DFB mag inzwischen auf Kinesiologen nicht mehr verzichten - insbesondere Trainer Jürgen Klopp vom Erfolgsverein Borussia Dortmund hat der Kinesiologie zu großem Ruhm und Ehre verholfen.

Aber arbeiten all diese Leute auf dieselbe Art? Oder anders gefragt, was haben Nationalspieler mit Patienten auf dem Zahnarztstuhl gemeinsam?

Kinesiologie ist nicht gleich Kinesiologie. Viele Ärzte, Heilpraktiker und Zahnärzte nutzen den kinesiologischen Muskeltest, um Materialien, Arzneimittel samt Dosierung oder die beste Behandlungsweise auszutesten. Zudem können sie mit dem Test Gifte im Körper nachweisen, Allergien feststellen oder Stoffe feststellen, die dem Patienten nicht gut tun und daher zu meiden sind.

Besonders Orthopäden oder Physiotherapeuten und ähnliche Berufsgruppen arbeiten mit dem so genannten Touch for Health, der ersten Kinesiologierichtung, die es auf dem 'Markt' gab. Dabei geht es meist um eine relativ körperliche Form der Arbeit, bei der Muskeln 'entstresst' werden, d.h. Blockaden in gewissen Muskeln werden gelöst und somit der Muskel im Bewegungsradius verbessert. Dazu spielen hierbei auch psychische und emotionale Blockaden eine Rolle, die sich durch die Muskelblockaden zeigen.

Sportler arbeiten ebenfalls oft mit dieser Methode. Ein weiterer Aspekt der Kinesiologie ist aber im Sportbereich die Verbesserung der Gehirnvernetzung, die die Leistungsfähigkeit und Konzentration enorm steigert. Dies erreicht man durch das so genannte Brain Gym© oder auch auf das darauf aufbauende Life Kinetik, das der Skifahrer Felix Neureuther besonders populär gemacht hat. Hierbei werden durch gezielte Körperübungen das Gehirn angeregt, neue Synapsen zu bilden. Diese Methode wird auch für Kinder in der Konzentrationsförderung eingesetzt.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Kinesiologiearten. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld zu erkundigen, was genau einzelne Kinesiologen tun und wo ihr Schwerpunkt liegt, denn je nach Richtung kann die Arbeit einzelner sehr unterschiedlich sein.

Wer beispielsweise an der Verbesserung seiner Lebensqualität oder einer Stärkung des Immunsystems arbeiten möchte, sollte sich an einen begleitenden Kinesiologen nennen. Begleitende Kinesiologen sind Kinesiologen, die mindestens eine 2-jährige Ausbildung genossen haben - das ist leider in Deutschland nicht selbstverständlich, denn anders als der Begriff 'Heilpraktiker' ist der des 'Kinesiologen' nicht geschützt, so dass sich eigentlich jeder ungestraft Kinesiologe nennen darf.

Begleitende Kinesiologen hingegen haben gewisse Ausbildungsinhalte hinter sich sowie im besten Fall eine gute Weiterentwicklung - denn nur wer selbst erlebt hat, wie man sich verändern kann und seine Lebensqualität verbessern kann, kann dies authentisch an Klienten weiter geben.

In der begleitenden Kinesiologie geht es meist nicht nur um das Austesten oder um einzelne Übungen, sondern um gezielte Arbeit an der Lösung von Blockaden - psychischer und emotionaler, seelischer oder körperlicher Art. In jedem Fall findet eine Entwicklung statt, in der sich Menschen verändern können, ihr Stresspensum senken, ihr Immunsystem dadurch stärken und zu mehr Leichtigkeit, Freude und Gesundheit finden.

Und trotzdem gibt es auch hier Unterschiede. Also gilt: Erkundigen Sie sich, was der Kinesiologe, den Sie aufzusuchen gedenken, was genau der Ansatz ist und was in der Behandlung erreicht werden soll. Und vertrauen Sie ruhig Ihrem Bauchgefühl bei der Wahl des geeigneten Behandlers, denn je besser die Chemie zwischen Kinesiologen und Klienten, umso bessere Ergebnisse lassen sich auch erzielen.

Es lohnt sich in jedem Fall immer, einen Kinesiologen Ihres Vertrauens aufzusuchen. Für Fragen zum Thema schreiben Sie gern einen Kommentar, den ich gern beantworte.
Damit wünsche ich eine nette Restwoche!
Eure und Ihre Isabell

Montag, 2. Juli 2012

Muntermacher der Woche

Einen wundervollen Wochenstart wünsche ich allen. Damit wir alle gleich ganz munter in die Woche starten, habe ich heute einen netten Film für alle Katzenbesitzer und solche, die es werden wollen - ich hoffe, Ihr seid nicht so geweckt worden ;-):

Simon's Cat

Viel Spaß und einen fröhlichen Wochenstart!
Eure Isabell

Freitag, 29. Juni 2012

Was die deutsche Nationalmannschaft mit unseren Gedanken zu tun hat...

Nun ist es also mal wieder vorbei, unser Sommermärchen 2012. Kaum sind die Deutschen aus der EM geflogen, geht sie wieder los, die Hinterherlamentiererei, die ewige Nörglerei, am Trainer, am Poldi, am Gomez...

Wer ein wenig Ahnung von Energie hat, wundert sich nicht wirklich darüber, dass die Deutschen gegen den 'Angstgegner' Italien aus dem Turnier geflogen sind. Alles, was wir denken und tun produziert Energie. Jeder kennt dieses Phänomen: Man kommt in einen Raum und kann 'die Luft schneiden', man fühlt, dass es hier einen Konflikt oder zumindest irgendwelchen Ärger gegeben hat, sogar noch bevor man die Gesichter der Beteiligten gesehen hat. Das ist Energie, die durch Gedanken hervorgerufen wird.

Und so 'verströmen' Gedanken und Dialoge ihre eigene Energie. Das tun sie auch über größere Entfernung, besonders, wenn eine Masse von Menschen daran beteiligt ist. Bestes Beispiel dafür ist ein Versuch in den USA von 1993, in dem 4000 Menschen durch Ausübung einer Meditation die Rate an Gewaltkriminalität in Washington beträchtlich verringerten (http://www.chreusch.de/dokumente/washington-studie.pdf). Zahlreiche ähnliche Experimente wurden seitdem durchgeführt und brachten ähnliche Ergebnisse.

Müssen wir uns also nicht wundern, wenn eine gesammelte Nation in Angststarre verfällt (wie nach dem Spiel Italien-England wunderbar zu sehen und spüren war) und meint, Italien sei halt ein Angstgegner, was wir alle fünf Minuten in der EM Berichterstattung um die Ohren geschlagen bekamen. Und wie ein Virus wurden irgendwann auch die erfasst, die eigentlich ganz positiv gestimmt waren... Es war faszinierend zu beobachten. Dass die deutschen Kicker da keinen Rückhalt aus ihrem Heimatland spürten, ist nicht verwunderlich.

Auch kinesiologisch kann man es wunderbar nachweisen, wie die Gedanken einer Gruppe sich auswirken. Vielleicht haben sie schon einmal einen Vortrag von Pierre Franckh gesehen, der das eindrucksvoll vorführt, und jede/r Kinesiologe/in kann es nachmachen: Eine Gruppe denkt positiv über einen Menschen, der beispielsweise auf der Bühne steht - der Muskel des 'Bedachten' bleibt bombenstark. Soll die Gruppe etwas lästerliches denken, wird der Muskel so schnell schwach, dass man das Experiment fast gar nicht vernünftg zu Ende bringt...

Was lernen wir daraus? Vielleicht dass wir einfach mal etwas reflektierter an Dinge herangehen. Uns nicht in jede populäre Strömung hineinziehen lassen, nicht jede Lästerei mitmachen, nicht immer mit meckern, sondern auch einmal sagen: Halt! Wir hatten einige wundervolle Spiele von unserer Elf, es war wirklich schöner Fußball - freuen wir uns darüber! Es hat Spaß gemacht! Und uns klar werden, dass alles, was wir an Energie herausschicken, letzten Endes zu uns zurückkehrt...

Ich jedenfalls möchte mich an dieser Stelle bedanken bei unserer Fußball-Nationalmannschaft: Ihr habt das toll gemacht und mir als eigentlichem Fußballmuffel viele schöne und spannende Momente geliefert. DANKE!

In diesem Sinne einen sonnigen Freitag voller schöner Gedanken!
Eure Isabell

Donnerstag, 28. Juni 2012

Trennung für Anfänger

Nicht alles in unserem Leben ist schön. Klar. Oft aber halten wir doch einfach viel zu lange daran fest, was alles war, was Schlimmes passiert ist und was man hätte besser machen können...

Klar, Analyse kann wichtig sein, denn wir wollen ja keinen 'Fehler' zweimal machen. Aber muss ich das nach Jahren immer wieder hochkochen statt mich an allem zu freuen, was ich seither erreicht habe?

Sich trennen, loslassen können, muss also nicht immer mit Menschen zu tun haben. Auch Begebenheiten, die sich immer wieder in meine Gedankenmühle fressen, dürfen losgelassen werden. Und heute ist so ein wundervoller Tag dafür!

Jede Trennung von Altem ist ein neuer Anfang. In diesem Sinne probiere doch heute mal Folgendes:

Schreib alle Dinge auf, die Dich in Deinem Leben aktuell belasten, auf ein Blatt Papier. Dann nimm ein Streichholz, zünde das Blat (in einem feuerfesten Gefäß) an und verabschiede Dich ganz offiziell von all diesen Dingen. Dann nimm Dir ein wunderschönes neues Blatt, vielleicht bunt, vielleicht mit Muster, und schreib darauf, was sich nun in Deinem Leben neu manifestieren soll.

Viel Spaß beim Loslassen - es ist ein geiles Gefühl! ;-) - und einen sonnigen Donnerstag wünscht
Eure Isabell