Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Freitag, 29. Juni 2012

Was die deutsche Nationalmannschaft mit unseren Gedanken zu tun hat...

Nun ist es also mal wieder vorbei, unser Sommermärchen 2012. Kaum sind die Deutschen aus der EM geflogen, geht sie wieder los, die Hinterherlamentiererei, die ewige Nörglerei, am Trainer, am Poldi, am Gomez...

Wer ein wenig Ahnung von Energie hat, wundert sich nicht wirklich darüber, dass die Deutschen gegen den 'Angstgegner' Italien aus dem Turnier geflogen sind. Alles, was wir denken und tun produziert Energie. Jeder kennt dieses Phänomen: Man kommt in einen Raum und kann 'die Luft schneiden', man fühlt, dass es hier einen Konflikt oder zumindest irgendwelchen Ärger gegeben hat, sogar noch bevor man die Gesichter der Beteiligten gesehen hat. Das ist Energie, die durch Gedanken hervorgerufen wird.

Und so 'verströmen' Gedanken und Dialoge ihre eigene Energie. Das tun sie auch über größere Entfernung, besonders, wenn eine Masse von Menschen daran beteiligt ist. Bestes Beispiel dafür ist ein Versuch in den USA von 1993, in dem 4000 Menschen durch Ausübung einer Meditation die Rate an Gewaltkriminalität in Washington beträchtlich verringerten (http://www.chreusch.de/dokumente/washington-studie.pdf). Zahlreiche ähnliche Experimente wurden seitdem durchgeführt und brachten ähnliche Ergebnisse.

Müssen wir uns also nicht wundern, wenn eine gesammelte Nation in Angststarre verfällt (wie nach dem Spiel Italien-England wunderbar zu sehen und spüren war) und meint, Italien sei halt ein Angstgegner, was wir alle fünf Minuten in der EM Berichterstattung um die Ohren geschlagen bekamen. Und wie ein Virus wurden irgendwann auch die erfasst, die eigentlich ganz positiv gestimmt waren... Es war faszinierend zu beobachten. Dass die deutschen Kicker da keinen Rückhalt aus ihrem Heimatland spürten, ist nicht verwunderlich.

Auch kinesiologisch kann man es wunderbar nachweisen, wie die Gedanken einer Gruppe sich auswirken. Vielleicht haben sie schon einmal einen Vortrag von Pierre Franckh gesehen, der das eindrucksvoll vorführt, und jede/r Kinesiologe/in kann es nachmachen: Eine Gruppe denkt positiv über einen Menschen, der beispielsweise auf der Bühne steht - der Muskel des 'Bedachten' bleibt bombenstark. Soll die Gruppe etwas lästerliches denken, wird der Muskel so schnell schwach, dass man das Experiment fast gar nicht vernünftg zu Ende bringt...

Was lernen wir daraus? Vielleicht dass wir einfach mal etwas reflektierter an Dinge herangehen. Uns nicht in jede populäre Strömung hineinziehen lassen, nicht jede Lästerei mitmachen, nicht immer mit meckern, sondern auch einmal sagen: Halt! Wir hatten einige wundervolle Spiele von unserer Elf, es war wirklich schöner Fußball - freuen wir uns darüber! Es hat Spaß gemacht! Und uns klar werden, dass alles, was wir an Energie herausschicken, letzten Endes zu uns zurückkehrt...

Ich jedenfalls möchte mich an dieser Stelle bedanken bei unserer Fußball-Nationalmannschaft: Ihr habt das toll gemacht und mir als eigentlichem Fußballmuffel viele schöne und spannende Momente geliefert. DANKE!

In diesem Sinne einen sonnigen Freitag voller schöner Gedanken!
Eure Isabell

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