Egal, ob es um das Verfolgen von Zielen geht oder den 'normalen' täglichen Wahnsinn... Manchmal gibt es Momente, wo nichts zu funktionieren scheint und dementsprechend auch schlechte Stimmung herrscht. Durchhänger sind die Folge. Wie begegnet man einem solchen Down?
Ist Ihnen und Euch schon mal aufgefallen, dass wir uns meist nur auf das schlechte konzentrieren? Wenn man am Abend eines jeden Tages gefragt würde, was gut und was schlecht gelaufen ist an jenem Tag, wäre die Liste der Dinge, die schlecht gelaufen ist, bei den meisten Menschen erheblich länger. Das kann man aber 'umprogrammieren'.
Ein Glücks- oder Dankbarkeitstagebuch hilft, sich wieder mehr auf die guten Dinge zu konzentrieren. Wer sich zur Aufgabe macht, jeden Abend (am besten kurz vor dem Schlafengehen) mindestens fünf Dinge aufzuschreiben, die am jeweiligen Tag toll waren oder für die man dankbar ist, der programmiert sich Schritt für Schritt um aufs positive Denken. Anfangs kann das tatsächlich eine Herausforderung sein - viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, fünf positive Dinge zu finden. Aber selbst wenn dort steht: 'Das Mittagessen war lecker' oder 'die Sonne schien heute nachmittag fünf Minuten' - wichtig ist, dass man einmal anfängt, bewusst Revue passieren zu lassen, was irgendwie schön war.
Viele Klienten berichten, dass sie seit dieser Übung viel besser Freude empfinden können und sich tatsächlich über ein paar kleine Sonnenstrahlen an einem grauen Tag eine immense Freude einstellen kann.
Viel Spaß beim Umprogrammieren!
Ich jedenfalls bin heute dankbar, dass ich hier treue Leser habe und dass ich gleich eine liebe Klientin da habe. Dafür, dass es wunderschön ist, die kleinen Nebelschwaden aus dem Fenster zu sehen, wie sie weiter ziehen, kleiner werden und irgendwann ganz verschwinden. Und für vieles mehr.
Einen wundervollen und dankbaren Tag Euch und Ihnen allen!
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