Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Sonntag, 16. Januar 2011

Stressoren - was ist das?

Stress wird ja bekanntlich von Stressoren verursacht. Aber was ist das eigentlich konkret, so ein Stressor?
Stressoren können vielerlei Gesichter haben. Die wohl einleuchtendsten Stressoren sind negative Ereignisse im Umfeld wie Streit, Ärger, Auseinandersetzungen oder Situationen, die Trauer oder Wut verursachen. Diese - wie alle anderen Stressoren - werden dummerweise ein Leben lang im Körper gespeichert und mit gewissen Emotionen verknüpft, was uns oft hindern kann, in ähnlichen Situationen anders zu reagieren.
Was vielen Menschen nicht allzu bewusst ist, ist, dass auch Dinge wie Sinneswahrnehmungen Stress verursachen können. Sagen wir mal, Ihre Oma hat vor Ihren Augen einen Herzinfarkt gehabt und ließ beim Zusammensacken eine Tasse auf den Boden fallen, die klirrend zersprang. Der Körper assoziiert nun das Klirren einer zerbrechenden Tasse sein Leben lang mit etwas Negativem und Schockierendem. Oder Ihre verhasste Englischlehrerin trug immer ein bestimmtes Parfüm und davon sehr viel - dann wird der Duft dieses Parfüms ebenso schlechte Assoziationen und Stress in Ihrem Körper auslösen.
Eine Beispiel, die ich in dem Zusammenhang immer gern erzähle um zu erklären, was die Kinesiologie dabei tun kann, handelt von Sinneswahrnehmungen eines 10-Jährigen. In der Grundschule musste er immer vor der Klasse Refererate halten, die er zu Hause wunderbar vortragen konnte. Kaum versuchte er es in der Schule, wurde er nervös und es reichte jedes Mal nur zu einer 'Vier', worüber er sehr enttäuscht war. Vor seinem letzten Referat in der vierten Klasse nahm dieser Junge eine kinesiologische Sitzung. Das Thema 'Sinne' zeigte an - beim Unterthema 'Vibration'. Der Junge wusste sofort: "Wenn ich da vorn stehe und auf mein Blatt schaue und sehe, dass ich zittere, kann ich mich nicht mehr konzentrieren."
Nach der Sitzung kam er mit einer 'eins' nach Hause und dem Lob, das sei das beste Referat in der Klasse gewesen. Witzigerweise zitterte er noch immer beim Referat, aber sagte, er habe sich trotzdem konzentrieren können. Die Rückmeldung des Klassenlehrers: "Der war so souverän als habe er noch nie etwas anderes getan als Referate zu halten."

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