Stressfrei leben

Willkommen beim Blog von Isabell Herzog, Begleitende Kinesiologin im Nürnberger Land.
Fühlt Euch herzlich willkommen, Eure Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen oder einfach nur zu lesen, was andere Betroffene zu berichten haben oder was es für Möglichkeiten gibt, Stress langanhaltend abzubauen!
Eure Isabell

Samstag, 8. Januar 2011

Die Ziele hängen schon wieder in der Umsetzung - ???

Wer sich viel vorgenommen hat im neuen Jahr, wird auch viel tun müssen, um seine Ziele zu erreichen. Und schon ist bei vielen wieder der Atem ausgegangen, auch wirklich durchzuhalten. Warum?
Unser Körper und unser Hirn denken am liebsten in den gewohnten Bahnen. Ist ja das einfachste. Das, was wir schon immer tun und denken, hat im Körper quasi Autobahnen hinterlassen, die natürlich leichter zu befahren sind als ein Trampelpfad.
Wenn wir uns nun zum ersten Mal - oder vielleicht sogar schon zum zweiten Mal - auf den Trampelpfad begeben, reicht manchmal eine kleine Kiste im Weg, damit man doch lieber wieder die Autobahn wählt. Und schon war's das mit den Zielen.
Ich sehe diese Kisten gern als kleines Fragezeichen des Universums, das prüfen möchte, wie ernst es uns mit den neuen Ideen so ist. Entweder wir springen rüber oder räumen sie zur Seite, oder wir werden nie etwas verändern.
Wer nicht wieder auf die Autobahn landen möchte, sollte beginnen, ernsthaft seine Blockaden anzuschauen, die da auftauchen. Gibt es Ängste, die mich hindern, weiterzugehen? Will ich wirklich, was ich mir vorgenommen habe? Oder gibt es vielleicht Bedenken, was sich verändert, wenn ich mein Ziel erreicht habe - habe ich vielleicht Angst, jemand anderem damit weh zu tun oder verändert sich dadurch etwas für meinen Alltag, was ich eigentlich doch nicht möchte oder was mir Sorgen bereitet?
Wenn mein Ziel beispielsweise ist, erfolgreicher in meinem Job zu werden, gibt es evtl. viele Hinderungsgründe, warum ich (bzw. mein Unterbewusstsein) davor Angst haben könnte: Fühlt sich mein Partner/meine Partnerin dann weniger wert? Leidet mein Familienleben? Habe ich dann genug Zeit für meine Freunde und Hobbies? Muss ich mich dann verbiegen? Werde ich dann arrogant? Solche (unbewusste oder bewusste) Bedenken können reichen, dass man nicht zielstrebig auf das zu Erreichende losgehen kann.
Was tun? Am besten schreibt man erst einmal auf, was noch an Hinderungsgründen vorhanden sein könnte. Und dabei ganz ehrlich sein! Es nützt nichts, sich in die Tasche zu lügen. Und dann überlegt man, ob einem das Ziel es wert ist, dass sich evtl. einiges verändert. Und noch viel wichtiger ist die Frage: Verändert es sich wirklich so dramatisch, wie es meine Ängste suggerieren oder kann es vielleicht ganz anders laufen? Und ist das Ziel wirklich mein innerster Wunsch oder der von jemand anders oder einer, den ich meine, haben zu MÜSSEN?
Wer nicht weiterkommt, dem hilft dann letzten Endes ein guter Coach. Eine Zielführungssitzung oder Aufstellung dauert nicht lange, kann aber meilenweit nach vorne bringen. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, engagiert sich in einem dauerhaften Zieleprozess, in dem man über einen bestimmten Zeitraum von einem Coach begleitet wird.
In jedem Fall gibt: Viel Spaß beim Erreichen der Ziele - denn nichts geht über das tolle Gefühl, es geschafft zu haben!

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